Montag, 6. April 2009

Stürmischer Wellenritt auf Dolphin und ein unerwarteter Geburtstag


Nach einer 12-stündigen Fahrt in Richtung "Einsame Insel" strandeten wir 6 (Lola, Peter, Chris & Antonia) Abenteuerlustigen am Coral Beach auf Pulau Perhentian. Nachdem wir die letzten 1 1 /2 Monate immer Glück mit dem Wetter hatten, hat es uns auch mal erwischt... freut euch Chinesen! Klatschnass kamen wir nach einer Dschungelwanderung mit unseren Rücksäcken am Long Beach an um festzustellen, dass die kleinere Insel des malaiischen Urlaubsparadieses keine Zimmer mehr für uns hatte und mit Müll und Riesenspinnen verdreckt war. Würde uns nicht wundern, wenn diese auch giftig sind!
Vergeblich haben wir versucht telefonisch noch ein Zimmer auf der Insel zu finden, hatten dann aber auf der größeren Insel mehr Glück und haben die letzten 3 Bungalows bekommen. Zurück durch den Dschungel, übers Wasser und Bootwechsel auf hoher See kamen wir endlich wieder aufs Trockene. Schnell in die passende Kleidung geschmissen, haben wir uns aufgemacht um die Insel zu erkunden... aber es fing natürlich wieder an zu schütten. Verzweifelt fingen wir dann einfach an zu essen und im einzigen Laden auf der Insel einzukaufen. Am späten Nachmittag luden uns die einzigen Sonnenstrahlen noch zum Baden ein. Da es sowieso nicht viel mehr zu tun gab auf dieser Insel haben wir die Chance ergriffen und uns ins tobende Wasser gestürzt. Da ihr wisst, wie mutig wir sind, haben wir uns von „Boyboy“, unserem neuen Freund, den Kopf massieren lassen. Als Attraktion des Nachmittags haben wir noch die Bekanntschaft mit 2 Deutschen gemacht, mit denen wir die nächsten 2 Tage noch sehr viel Spaß hatten.
Aber Chinesen nicht zu früh gefreut, die Sonne hat uns doch noch mit 35 °C auf den Rücken gebrannt. Ausgestattet mit Schnorchel und Flossen ging es los ins offene Meer um die Unterwasserwelt Malaysias zu erforschen. Von Nemo dem Clownfisch bis zu Barrakudas war alles vertreten. Doch war das Highlight des Tages nicht das Schnorcheln mit den farbenfrohen Fischarten, sondern das Schnorcheln mit den Schildkröten und Haien. Umkreist von Haien hatte Amelie mit ihrer offenen Schnittwunde von der vorherigen Korallen Bekundung schon ziemlich Angst. Keine Sorge nichts passiert - die Haie haben sich vor Indras Augen nur auf den Lockfisch von unserem Local-Guide gestürzt. Nach einem anstrengenden Tag im Meer, einem Beachvolleyballmatch und Chris als Sand-Meerjungfrau ging es auf die kleinere Insel zum Abendessen im Mondscheinlicht. Nach einem kleinen Spaziergang am Strand entschieden wir uns für das hübsche Seafood-Restaurant „Bubu“ mit genügend Alkoholausschank. Dort wurden wir herzlich von dem chinesischen Inhaber begrüßt und lustig wie Tom mal wieder war, erzählte er dem Inhaber, dass unser einziger Arzt in der lustigen Runde heute Geburtstag hat. Nach leckerem Fisch, Scampis und Steak hat Tom dem Inhaber nochmals darauf hingewiesen, dass unser Geburtstagskind noch etwas Gratis bekommen sollte....so geschah es, dass das Licht ausging, die gesamte Belegschaft zu singen anfing und eine hübsche Philippinin Peter einen Kuchen sowie auch einen teureren Absinth brachte. Überrascht von Peters Geburtstag ging erst mal das Gelächter los und wir sangen alle noch mal fleißig mit. Mit Empfehlung des Inhabers : „No sipping just one shot!“ wurde der Absinth in einem Zug von unserem „Geburtstagskind“ geleert. Angeheitert und in einer lustigen Runde war dies ein sehr gelungener Abend. So war es schon schade, dass wir am nächsten Tag nach einem weiteren Schnorchel-Trip die Insel wieder verlassen mussten. Aber der Himmel sowie die 2 Deutschen haben bei der Abreise um uns geweint.

Von Pulau Perhentian

1 Kommentar:

Volker Heinecke hat gesagt…

Hallo Indra,
also ich wäre echt sauer gewesen, wenn hier ein Photo von Sepang gewesen wäre und Du mitten im Formel 1 Rennen! Ich wäre ja so etwas von neidisch gewesen! Aber was ihr am Strand und im Meer erlebt habe, war natürlich auch nicht schlecht. WEißt Du eigentlich, ob Haifische auch Sushi-Rollen essen??? Du solltest vorsichtig sein. Also weiterhin viel Spaß und lasst es euch gut gehen.
Viele Grüße Papa