Sonntag, 3. Mai 2009

Krabbeltierchen wo man auch hinschaut!!


Leben im Terrarium
Diese Krabbeltierchen können einen wirklich wahnsinnig machen. Ich hoffe, dass unsere Nachbarn unser Geschrei, ob mitten in der Nacht oder am Tag, schon gewohnt sind!
Meine erste Bekanntschaft war eine Gottesanbeterin im Taman Negara. Während ich mir gerade meine Nase geputzt hatte ist mir dieses riesen Teil auf meine Hand geflogen. Kein Scherz, die war so lang wie meine Hand! Natürlich folgte daraufhin ein lauter Schrei und mein hier schon bekannter Scherensprung, mit welchem ich vermeide das ETWAS noch einmal zu berühren … dann lag die Gottesanbeterin ganz friedlich wieder auf dem Boden…
Und jetzt vor etwa einer Woche saßen Amelie und ich um 3uhr nachts auf unserm Balkon und schon wieder bespringt mich eine Gottesanbeterin. Diesmal nicht auf meine Hand, sondern auf mein Dekoltee… AAAAAAAAAAAAAHHH ich sprang auf und fing an zu schreien, Amelie natürlich gleich hinterher. Als wir uns dann beruhigt hatten, fingen auch schon die ganzen Hunde in unserem Viertel an zu bellen! Was für ein Schreck, also irgendwie mögen mich Gottesanbeterinnen (was das wohl zu bedeuten hat?)
Ein anderes Erlebnis ereignete sich in unserem Klassenzimmer an der USM. Die ganze Woche über hörten wir schon komische Geräusche aus der Decke. Es war wie ein Kratzen oder ein kleines Tier musste da oben hin und her gelaufen sein. Wir hatten schon Angst, dass das ETWAS gleich auf unsere Köpfe fällt, besonders an der Stelle wo die Klimaanlage ist. Das heißt, bei jedem kleinen Geräusch fingen wir an zu schreien und sprangen von unseren Klappstühlen auf um in Sicherheit zu kommen. Das gGanze war sehr lustig und unsere Lehrin lachte uns nur aus. ABER… am nächsten Tag nach der ersten Stunde fand Amelie hinter ihrem Stuhl eine riesige tote Ratte! Was geschah? Amelie schrie, dann schrie ich und dann Viola und wir hüpften alle wie wild im Klassenzimmer herum!
Ah nicht zu vergessen unsere Zusammentreffen mit einem schwarzen Insekt, dass aussah wie eine Kakalake mit Flügeln an unserer Decke im Schlafzimmer. Wir lagen schon schlafbereit in unserem Bett, als über Amelie eine Mücke flog die ich dann versucht hatte zu töten! Ohne Erfolg! Als sie weg war starrte Amelie an die Decke und entdeckte das große schwarze Monster…..Es war Kakalakenähnlich und hatte Flügel – wie ekelig- Gut, dass wir auf Pulau Perhentian ein hochgiftiges Insektenspray gekauft hatten. Es kam gleich zum Einsatz und uns war egal, dass wir wegen dem Gestank und den ganzen Gasen ersticken würden Hauptsache das Tier ist tot! Nachdem wir unser gesamtes Zimmer verpestet hatten flog dieser komische fliegende Riesenkäfer fast auf Amelies Kopf weil nett wie Indra mal wieder war, sie in Richtung Käfer schubste um es ja selber nicht zu berühren…. Gott sei Dank ist der Riesenkäfer nicht auf unserem Bett gelandet, denn dann hätten wir es ja neu beziehen müssen, stattdessen landete ES auf dem Boden und da es noch zuckte schrien wir leider nochmal laut, dazu sollte man sich noch Indra einzigarten Scherensprung vorstellen und weckten somit mitten in der Nacht nochmal Lola aus ihren süßen Träumen. Mit viel Klopapier wurde das Tier nun schließlich ins Klo geworfen und um sicher zu gehen, dass es wirklich weg ist wurde noch einige Male gespült.
Nicht mal Lola ist vor den Tieren hier sicher, erst entdeckt sie einen toten Gecko in ihrem Frühstücksmüsli und nun letztes Wochenende krabbelt ihr irgendetwas über den Rücken, so dass sie mitten in der Nacht um 04.30 (!!!), das noch an einem Sonntag, und nicht wieder einschlafen kann weil sie sich solche Gedanken macht, welches Tier ihr nun über den Rücken gekrabbelt ist. Wir hoffen beide, dass Lola heute Nacht besser schlafen kann und wir hoffentlich auch….

1 Kommentar:

Lola hat gesagt…

Eigentlich müsste man ja bei diesem Artikel einiges nachtragen:

1. agressive Hornissenattacke mit Feuerwehreinsatz
2. bunte Tarantel auf Indra
3. gemein geschwollene Ameisenbisse in meiner Schulter (die in Relation jetzt doch sehr harmlos wirken)